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Schriften, die die Welt bewegen...

Wenn du durch die Straßen gehst
sollst du leise sein
wenn du tust wovon du träumst
sollst du leise sein
wenn du siehst woran du glaubst
sollst du leise sein
wenn du sagst was du denkst
sollst du leise sein

wenn du spürst das du lebst
sollst du leise sein
wenn du siehst das du lebst
sollst du leise sein
wenn du weißt wer du bist
sollst du leise sein
wenn du spürst das du anders bist
dann musst du lauter schreien

Freiheit
Ich will nicht leise sein
Freiheit
Ich will noch lauter schreien
Freiheit
Ich will nicht leise sein
Freiheit
Ich will noch lauter schreien

wenn du weißt was du willst
dann sollst du leise sein
wenn du siehst was du hasst
sollst du leise sein
wenn du spürst dass du hoffst
sollst du leise sein
wenn du füllst das du anders bist
dann musst du lauter schreien

Freiheit
Ich will nicht leise sein
Freiheit
Ich will noch lauter schreien
Freiheit
Ich will nicht leise sein
Freiheit
Ich will noch lauter schreien

Wenn ich fühle dass ich sterbe
dann will ich leise sein
Wenn ich fühle das ich lebe
dann will ich lauter schreien

Freiheit
Ich will nicht leise sein
Freiheit
Ich will noch lauter schreien
Freiheit
Ich will nicht leise sein
Freiheit
Ich will noch lauter schreien

Ich will nicht leise sein

Ich will noch lauter schreien

Ich will nicht leise sein

Freiheit, von Unheilig

[...] Jetset vor der Buttonwand und doch viel mehr als nur ein flüchtiger Besuch in irgeneinem fernen Teil dieser Welt. Imerhin gab es mehr zu erkunden als fremde Länder. Das Augenmerk lag auf der Findung des eigenen Ichs un des entsprechenden Buttons, der eben genau dieses auszudrücken vermochte, und nicht nur sollte, nein musste. Vor diesem Hintergrund also auch verstand ich meine Aufgabe. Ich war nicht nur Buttonverkäufer, sondern eben, ich erwähnte es bereits, Psychloge. Meine Buttons waren mir ebenso vertraut wie meine Kunden und so erfüllte sich der volle Umfag meines Wirken darin, meinen unzähligen Buttonsüchtels einen weiteren und wesentlichen Teil ihrer Persönlichkeit, ihres bis dahin dunklen Unterbewustseins auf der Wand zu suchen, zu finden, abzuziehen und ihnen auszuhändigen und somit zu offenbaren. Nein, ich ließ sie nicht alleine, hier, vor dem unendlich wirkendem Universum der Möglichkeiten, in jenem Strudel der Unüberschaubarkeit, in der Fahndung nach dem Unterbewussten, wie Freud es ausdrückte, nach dem ES, jener schwarzen und leeren Unergründlichkeit, die darauf drang, beleuchtet zu werden, die gleichzeitig so überfüllt schien, wie sie auch war und wahrscheinlich auch heute noch ist. [...] Sag mir, wo die Buttons sind, wo sind sie geblieben? [...] Ausdrücklich nicht bedanken möchte ich mich bei meinem ehemaligem Vermieter, einem Typen, der alles wusste, aber von nx eine Ahnung hatte und mich fast zwei Jahre lang einfach nur totgelabert hat, einer Sicherung, die immer rausflog, [...]

aus "Als die Gruftis Buttons trugen - Erinnerungen eines Buttonverkäufers", von Oliver Baglieri

[...] Gesetzt dem Fall, man würde gebeten, ein Bild der Hölle zu zeichnen, sie zu beschreiben, ihr Name wäre nicht Dante Allighieri und Sie wären weder untot noch im Bündnis mit dem Teufel; Sie hätten ein Problem, und spätestens nach zwei drei großen Kesseln mit Menschen darin, einem großen Feuer drumherum, einer gehörnten Gestalt mit Dreizack und einem gewissen Maß unvorstellbarer Qualen ließe Ihre Phantasie Sie im Stich. (Wenn dem nicht der Fall ist, sei Ihnen anempfohlen, Ihr Vorstellungsvermögen in den Dienst dre Kunst, Ihre Visionen dem großen Ganzen zur Verfügung zu stllen oder aber sich therapieren zu lassen. Beim Lesen dieses Buches aber ist Ihre Phantasie nicht hinderlich.) Dies sei den Gelehrten der Hölle verraten, die jammern weden über das Fortlassen des Namens des euflischen Vaters jenes achtbeinigen Dämons, der unter besagten Steinen lebt, auf denen vor exakt 7000 Jhren ein Dämon namens Astaroth seine teuflische Blase entleerte. Die folgenden Seiten werdn niemandem den Weg durch die Hölle oder gar ihren Ausgang offenbaren. Vielmehr sollen Teile jenes großen Ganzen die Neugier wecken, den Leser mit Kompass und Kerze dazu bringen, in jene Bücher hinabzusteigen, die über jenen Teil geschrieben wuden. Und während solcherlei Lektüre den hinteren Teil dieses Paperbackfolianten ziert, ist dies erst der Beginn...

Christian von Aster, den 17.8.99, am Rande der Hölle

aus "Horror Lexikon - Die Motive des Schreckens in Film und Literatur", von Christian von Aster

...alles was wir tun ist eine Explosion...alles um uns herum leuchtet schon...

KS

27.2.07 21:07
 


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